Pastoralraumgottesdienst zum Fastenaktionsprojekt in Kongo
Am ersten Fastensonntag lud der Pastoralraum zum gemeinsamen Gottesdienst in die Pfarrkirche Oberkirch ein. Die Feier stand ganz im Zeichen des Fastenaktionsprojekts im Kongo und verband Liturgie, Information und musikalische Vielfalt.
Bereits der feierliche Einzug setzte einen besonderen Akzent: Der Chor NO NAME brachte mit afrikanischen Klängen spürbar Leben und Rhythmus in die Kirche. Daniela Müller, Bezugsperson aus Oberkirch, begrüsste die Anwesenden und führte in das diesjährige Fastenprojekt ein. Sie zeigte auf, mit welchen Herausforderungen die Menschen im Kongo im Alltag konfrontiert sind.
Sechstklässler machen Unterschiede sichtbar
Die Schülerinnen und Schüler der sechsten Klasse griffen das Thema auf und machten die Situation anschaulich. Sie berichteten vom täglichen Kampf vieler Menschen im Kongo um ausreichend Nahrung und stellten diesen der Lebensrealität in der Schweiz gegenüber.
Während hierzulande bei Lust auf Fisch ein Gang in die Migros genügt, ist die Ernährungssicherheit im Kongo alles andere als selbstverständlich. Dort sichern der Anbau von Gemüse, Getreide und Obst sowie Fischteiche die Lebensgrundlage vieler Familien. Diese Projekte ermöglichen es den Menschen, sich und ihre Angehörigen ausgewogen zu ernähren und eigenständig für ihren Lebensunterhalt zu sorgen.
„Wir können kein Brot zaubern – aber wir können begleiten“
In seiner Predigt griff Josef Mahnig diesen Gedanken auf. Natürlich würde man die schwierige Situation der Menschen im Kongo gerne sofort verändern. «Doch wir können kein Brot für die Menschen zaubern», sagte er. «Dafür können wir den Prozess begleiten.» Jesus habe uns dies vorgelebt: Auch er habe kein Brot aus einem Stein gemacht, sondern sich der Situation gestellt und danach gehandelt. Dieser Gedanke zog sich wie ein roter Faden durch den Gottesdienst – als Einladung, Verantwortung zu übernehmen und solidarisch zu handeln.
Zeichen des gemeinsamen Unterwegsseins
Zum Abschluss dankte Pastoralraumleiter Simone Parise allen Anwesenden für ihre Teilnahme. Der gemeinsame Gottesdienst sei ein starkes Zeichen des Miteinanders im Pastoralraum – und zugleich ein Zeichen der Verbundenheit mit den Menschen im Kongo.
Mit afrikanischen Klängen und spürbarer Lebensfreude wurden die Feiernden schliesslich verabschiedet – musikalisch getragen von Hoffnung und Solidarität. Tanja Metz














