Am Abend des 31. August fand in der Kirche Oberkirch ein berührendes und hochkarätiges Konzert statt. Über 80 musikbegeisterte Besucherinnen und Besucher hörten den Darbietungen der Violinistin Agatha Lazarczyk und der Pianistin Olja Izotova zu, die ein vielseitiges und anspruchsvolles Programm präsentierten.
Kurt Sennhauser führte , im Namen der Pfarrei, mit einfühlsamen Worten, fundierten Hintergrundinformationen zu den Musikstücken und persönlichen Gedanken durch den Abend.
Zur Aufführung kamen unter anderem Werke von Jean-Marie Leclair, eine eindrucksvolle Sarabande des ukrainischen Komponisten Irog Gaidenko sowie eine Klaviersuite, virtuos interpretiert von Olja Izotova und Agatha Lazarczyk.
Ein besonderer Höhepunkt war das ukrainische Volkslied „Nis jaka misjasna“, das gemeinsam von Olja Izotova, ihrer Mutter sowie Kurt Sennhauser gesungen wurde – ein bewegender Moment, der vielen unter die Haut ging. Zum feierlichen Abschluss erklang „Hallelujah“ von Leonard Cohen, ebenfalls gesungen, und bildete einen würdigen Schlusspunkt eines musikalisch wie emotional reichen Abends. Dieses Konzert zeigt, wie Musik Brücken schlägt und Menschen verbindet.
Die Kollekte des Abends kam dem Orgelunterricht von Olja Izotova zugute. Sie ist vor dem Krieg in der Ukraine in die Schweiz geflüchtet. Als ausgebildete Pianistin möchte sie künftig als Organistin die Gottesdienste musikalisch mitgestalten. Für die dafür notwendigen Orgelstunden wird sie von der Pfarrei mit der gesammelten Kollekte unterstützt.













